Sunday, May 30, 2010

Eine Woche India Delivery Centre, erste Eindrücke

Wo soll ich anfangen. Also am Montag gings mit der Rikscha zur Arbeit. Es ist zu Fuss ca. 30 Minuten, mit der Rikscha dauert es 10. Der Verkehr in Magapatta City ist recht übersichtlich und doch fahren die meisten Leute ohne mal in den Rückspiegel zu schauen oder den Schulterblick anzuwenden. Als ob sie mit Scheuklappen ausgestattet wären. Die Fahrt mit der Rikscha kostet gerade mal 20 Rupies, also noch nicht mal 50 cent. Als Ausländer verlangen sie auch gerne mal mehr oder haben mal auf 50 Rupies kein Wechselgeld.


Weitere Bilder kann ich hier leider nicht hochladen, weil ich sonst unter Arrest kommen würde. Es ist verboten in der Sperrzone Bilder zu machen (leider!!) Aber ich werde mit der Zeit mal Bilder von aussen machen und die dann online stellen.

Beim Accenture-Gelände angekommen musste ich mich zunächst als Gast registrieren (wie überall wo ich hier reinwill) Dank Savitha ging der Prozess recht schnell. Im Accenture-Gebäude musste ich mich dann nochmal registrieren. Das Gebäude ist ein ganz schöner Klotz mit 6 Stockwerken und ich schätze mal, dass hier gut 3000 Accenture-Leute arbeiten.

Der Arbeitsplatz ist ein Grossraumbüro, wo jeder seinen Platz hat. Es ist gut zu erkennen, dass die SAGA-Leute alle recht nah beieinander sind. AE sitz neben TIC und daneben gleich Support, wo auch die ganzen Statusmonitore hängen (leider auch hier keine Bilder erlaubt).

Morgens gehen die indischen Kollegen erstmal ausgiebig frühstücken in der Kantine. Also für mich sieht das immer wie Mittagessen aus, aber es ist halt deren Ding. Ich hab mir angewohnt einen Obstteller zu bestellen (gibts mit verschiedenen Früchten: Banana, Ananas, Papaya, Orange, Apfel, Melone) und einen frisch gepressten Saft. Und wieder erstaunte mich der Preis, für beides zusammen gerade mal 40 Rupies (also nicht mal 1 Euro) und Mittags das selbe von der preislichen Dimension her. Aber das Essen ist recht gewöhnungsbedürftig scharf. Aber es schmeckt.

Einen Tag gings nach dem Mittagessen mit Abhijit ins Destination Center (der Ortseigene "Super"-Markt, wo man alles bekommt) Ohne Helm bin ich auf sein Motorrad gestiegen, ich lass das aber in Zukunft besser, weil ich noch lebendig zurückkommen will. Das Problem ist nicht, dass er nicht gut oder sicher fährt, da das Tempo sehr gering ist (20 km/h), aber die Strassen haben Entschleunigungshügel und da muss man sich schon verdammt gut festhalten, damit man nicht runterfällt.

Montag bis Donnerstag war die Arbeit ganz ok. Die indischen Kollegen sind sehr selbstständig und kommen auch bei Fragen auf mich zu. Mein erster Eindruck ist daher sehr positiv und ich denke da geht noch was. Es macht auf jeden Fall Spass.

Dieses Wochenende habe ich draussen gemieden, da ich wieder krank geworden bin. Hab daher nur durch den existierenden Roomservice gelebt. Jetzt gehts aber schon wieder viel besser.

Coming up next week: vielleicht ein paar mehr Bilder und bald fängt ja auch schon die WM an YEAH...

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